Philippe Artias wurde 1912 in Feurs (Frankreich) geboren.
Mit der Malerei begann er 1930, zu der Zeit, als Picasso sich vom Kubismus zur Figuration wandte.
1948 möchte er das spanische Genie kennen lernen und zieht nach Vallauris, dem Dorf, in dem Picasso wohnte. Er begleitete ihn fünf Jahre lang und wurde ihm zum Freund und Schüler. Obschon Picasso ihn sehr beeindruckte, ging er im Futurismus seinen eigenen Weg, insbesondere in bezug auf Bewegungsstudien.
Artias durchläuft, wie es aus unserer galerie hervorgeht, unterschiedliche Phasen der Malerei.
Zu diesem Thema erinnern wir an die Serien Geotema und New York und auch an das große, 1963 begonnene Werk Königliche Familie, eine Hommage an die Familie von Karl IV von Goya.
Seit den 80-er Jahren verbringt er zwischendurch längere Zeit in Italien und so entstehen die Reihen Rom, Venedig und "Spaziergang". 1997 wird er zum Ritter der Ehrenlegion ernannt.


                    
                                                                                                              
 >